Rasen im Winter

Den Rasen im Winter schützen

snow-18393_640Wenn es im Winter wieder frostig kalt wird und der Boden im Garten gefriert, haben Gartenfreunde erst einmal eine Zwangspause. Doch auch im Winter sollte man darauf achten, dass der Rasen geschützt ist. Spätestens wenn sich der Frost deutlich auf den Grashalmen abzeichnet, ist dies ein Zeichen dafür, dass der Rasen am besten nicht mehr betreten wird.

Nur so kann man vermeiden, dass die empfindlichen Halme abbrechen und der rasen unnötig übermäßig verdichtet wird. Denn die feinen Grashalme können bei minus Temperaturen schnell einfrieren und brüchig werden. So banal es auch auf den ersten Blick klingen mag, betritt man den Rasen, brechen die Halme ab und werden in den Boden getreten, was diesen unnötig verdichtet und sogar schädigen kann. Wie man seinen Rasen auch im Winter gut schützen kann, erfährt man hier.

Im Winter das betreten am besten vermeiden

Der beste Schutz für den vom Winter gebeutelten Rasen ist immer noch, diesen nicht zu betreten. Zwar bedroht das abbrechen von Halmen das Wachstum des Grases im Allgemeinen kaum, jedoch gibt es dabei ein anderes Problem. Durch die abgebrochenen Grashalme wird der Rasen zunehmenden immer mehr verdichtet. Der durch Frost hart gewordene Boden tut sein Übriges.

Wird durch die beiden Faktoren die Struktur des Untergrundes zu fest, können kahle Stellen im Rasen entstehen. Diese können dann im Frühling nur durch Auflockerung des Bodens und aufwendiger Nachsaat wieder behoben werden. Um dies zu verhindern ist es also ratsam, den Rasen erst gar nicht zu betreten. Sollte dies jedoch Notwendig sein, muss man in jedem Fall Schutzmaßnahmen ergreifen, die den Rasen so gut wie möglich schützen.

So schützt man den Rasen

Um seinen Rasen schon im Vorfeld zu schützen, kann man zum Beispiel einen Weg anlegen, der das Betreten der Grünfläche erst gar nicht nötigt macht. Zudem wird ein schöner Rasen durch das Verlegen von Wegplatten noch zusätzlich optisch aufgewertet. Wird die Grünfläche aber eh nur selten betreten, kann man sich auch mit Trittplatten behelfen. Hierbei reicht es, wenn man diese Platten nur im Winter verwendet. Denn durch die Platten wird das eigenen Körpergewicht, dass auf den Halmen lastet gleichmäßig verteilt und somit den Boden schont. Alternativ können aber auch einfache Holzplatten verwendet werden.

Auch sollte man bei Tauwetter nicht gleich den Rasen begehen. Denn oft ist hier nur die obere Fläche angetaut, während knapp darunter der Boden noch gefroren ist. Deshalb warten bis der Rasen vollständig aufgetaut ist.